Die "Zünftige" vo dr Zunft zu Rebmessern

Fasnacht 2016

Waagetaufi 2016

Wagetaufi vom zünftige Chaschperlitheater

 

Götti Ralph Spillmann taufte am Freitagabend den farbenprächtigen Fasnachtswagen der Zünftigen auf den vielsagenden Namen ‚Chaschperlitheater’. Die Wagentaufe vor zahlreichen Gästen wurde von Piccolo- und Trommelklängen fasnächtlich umrahmt. Das Resultat ist grandios und

sehenswert; die Zünftigen dürfen stolz und zufrieden sein. Bis aber ein solcher Wagen entsteht, braucht es , wie Peter Kilchherr, der Bauchef, berichtet, gute Ideen, Diskussionen, eine Sujetwahl, Sponsoren, Baumaterial, ein engagiertes Team und viel Zeit. Wenn am Samstag der Wagen an der Strassenfasnacht an den vielen Zuschauern vorbeifährt, sieht man die Sprüche und liebevollen Finessen leider oft nur kurz oder unvollständig. Daher seien hier wenigstens zwei der sieben Verse aus

dem zünftigen Zettel zum Nachlesen festgehalten:

 

D’Wahlplakat tienwieder spriesse

Wo unsd’Chaschperli tien griesse

Dr Ober-Chaschper,s’isch leider wohr,

Wird dänk wieder dr Glych wie die letschte Joor.

 

Damit d’Gmeind ihri hoche Choschte cha degge

Chasch di au wenn tot bisch nümm verstegge

Denn wenn z’Rynach uf em Friedhof willsch ligge

Muesch zerscht e Check schicke – e ziemlig digge.

 

Rolf Küfer, Chronist

Waagetaufi 2015

Taufe eines Bankes

 

Musikalisch umrahmt ‚vo de Sytestächern’ taufte Götti Silvan Spaar den Fasnachtswagen der ‚Zünftigen’ auf den Namen ‚Bänkli’. Auf dem farbenprächtigen Wagen thronte die originalgrosse Jubiläumsbank 150 Jahre BLKB. Obmann Urs Meury und seine Kollegen holten diese Jubiläumsbank aus dem Leywald ins fasnächtliche Reinach, damit alle sie einmal aus der Nähe sehen konnten. Ob unsere Kantonalbank diese unerwartete Werbung belohnen wird, nachdem sie die teilweise auf sie gemünzten Verse gelesen hat, wage ich zu bezweifeln. So konnte man am Wagen lesen: ‚Zum Spaare bruuchsch hüt wieder e Sparsau – dr Gwünn isch glych, wie wenn des gisch innere Frau’’. Aktuell war auch der Spruch: ‚BLKB duet sponsere grossi und kleini Bänggli und zahle duesch hüt mit Euro statt mit Fränggli.’ Zum Beizen-Notstand in der

Flaniermeile schrieben sie: ‚ Uf dr Hauptstroos sotsch chönne flaniere, aber zum Bsueche von ere Baiz muesch bi uns studiere.’ Am Samstag belohnte Petrus

die Fasnächtler für ihren Einsatz mit schönstem Wetter.


R. Küfer, Chronist

 

Die zünftige Fasnacht 2014

 

Hervorragende ‚Fasnachtschüechli’


Sonne und ein kühles Lüftlein begleiteten den Startschuss zur Schulfasnacht. Einmal mehr präsentierten sich Kindergarten- und Primarschüler in kunstvollen,  arbenprächtigen Larven und Kostümen. Der Lehrerschaft gilt dafür ein grosses Lob. Nach dem Umzug warteten unsere ‚Chüechlifraue’, unterstützt von etlichen Zunftbrüdern, auf die durstige und hungrige Kinderschar. Es sollen über 1200 gewesen sein, die an den 5 Marktständen mit Fasnachtsküchlein und Früchtetee verpflegt wurden. Die ‚Chüechli’ des Jahrganges 2014 seien besonders gut gewesen; ein grosses Merci unseren ‚Chüechlifraue’ für ihr grosses Engagement.

 

Eine zünftige Abfallmulde


‚Ich tauf dich auf den Namen MULDELI!’ Mit diesen Worten wünschte die Gotte Jacqueline Kilchherr den Zünftigen mit ihrer fahrbaren Abfallmulde eine schöne Fasnacht. Liest man Texte auf dem orange leuchtenden Fasnachtswagen, merkte man, dass den Fasnächtlern unserer Zunft das heutige Abfallkonzept nicht gefällt: ‚All zwei Wuche, chasch mers glaube, muesch mit em Grümpel um d Füürweer laufe’; ‚D Gmeind zahlt dr Jost ganz toll, äär het drfür sini Container voll’. Während ‚d’Sytestächer’ die Wagentaufe mit Trommeln und Piccolo umrahmten, schmunzlte ich weiter: ‚Worum will dr Hindermaa e Flaniermeile haa? - Er het gsait, nid numme d Eva soll e Dänkmool ha!’.


Rolf Küfer, Chronist